Installation

Web oder Desktop: die passende Variante wählen

ThetaForge läuft aus demselben Quellcode auf zwei Wegen: als Desktop-Variante ganz auf Deinem eigenen Rechner oder als Web-Variante in Deiner eigenen Cloud. Beide sind derselbe Funktionsumfang – der Unterschied liegt darin, wo Deine Daten liegen und wie Du darauf zugreifst.

Dieselbe App, zwei Wege

ThetaForge Desktop führt App und Datenbank lokal in Containern aus, ohne jedes Cloud-Konto. ThetaForge Web betreibt exakt dieselbe Anwendung auf Deinen eigenen kostenlosen Konten bei Vercel (Hosting) und Supabase (Datenbank und Anmeldung) – beide Einstiegsstufen decken die private Nutzung ab und werden vollständig über Web-Oberflächen eingerichtet, ohne Kommandozeile. In beiden Fällen gehört die Instanz Dir allein; auf Benjamins oder sonst wessen Infrastruktur liegen dabei keine fremden Nutzerdaten.

Was Docker macht

Die Desktop-Variante braucht ein einziges Hilfsprogramm: Docker Desktop, kostenlos für Windows, macOS und Linux. Docker startet ThetaForge und seine Datenbank in kleinen, voneinander abgeschotteten „Containern" – fertig vorbereitete Pakete, in denen nichts von Hand eingerichtet werden muss. Die App öffnet sich danach ganz normal als Fenster im eigenen Browser unter localhost:3000; „localhost" bedeutet dabei nur „dieser Rechner hier". Jeder Netzwerk-Port ist ausschließlich an 127.0.0.1 gebunden, also von außen im eigenen Netzwerk nicht erreichbar. Unter Windows übernimmt das Installationsprogramm diesen Schritt gleich mit: Es richtet Docker im Hintergrund selbst ein, ganz ohne eigene Installation, siehe Installation.

Wo Deine Daten liegen

WebDesktop
BetriebVercel (App) + Supabase (Datenbank), eigene kostenlose Konteneigener Rechner, per Docker – kein Cloud-Konto
Datenablageim eigenen Supabase-Projektauf dem eigenen Rechner
Erreichbar vonjedem Browser, jedem Gerätdem Rechner, auf dem es läuft
Täglicher Importläuft unabhängig davon, ob der eigene Rechner an istläuft, solange der Rechner an ist; verpasste Tage werden nachgeholt
Nutzer je Instanzmehrere, mit streng getrennten Dateneiner

Beide Varianten lesen Broker-Daten ausschließlich lesend und versenden keine Telemetrie. Vollständig offline ist keine der beiden: Ein öffentlicher Kursdienst liefert Schlusskurse für gehaltene Papiere, und wer seinen Broker verbindet, holt von dort seine Auszüge. Die Cloud-Variante öffnet eine weitere Verbindung: Beim Versand einer Konto-Mail (Einladung, Passwort-Reset) übergibt sie die Empfängeradresse an den verwendeten Mail-Versanddienst; die Desktop-Variante versendet keine Mails und hat diese Verbindung von Haus aus abgeschaltet.

Sicherheit trotzdem ernst genommen

Die Desktop-Variante öffnet standardmäßig ohne Anmeldung – Schutz ist dort der eigene Betriebssystem-Login; ein zusätzliches Passwort lässt sich in den Einstellungen jederzeit zuschalten, empfehlenswert an jedem geteilten Rechner. Ehrlich dazu: Ohne Passwort kann jeder am eingeschalteten Rechner das Journal öffnen, und die Datenbank liegt unverschlüsselt in einem lokalen Docker-Datenträger – ein Passwort schützt vor Mitnutzern und flüchtigen Blicken, nicht vor jemandem mit Zugriff auf die Festplatte selbst. Die Web-Variante ist für mehrere Nutzer gebaut: Zwei-Faktor-Anmeldung (TOTP) und Row-Level-Security auf jeder Tabelle sorgen dafür, dass jede Nutzerin und jeder Nutzer strikt nur die eigenen Daten sieht, auch auf derselben Instanz.

Sicherung und Aktualisieren

Bei der Desktop-Variante liegt die Sicherung in eigener Verantwortung: Zwei Dateien gehören zusammen und sollten gemeinsam außerhalb des Rechners aufbewahrt werden – die Schlüsseldatei der Installation und ein Datenbank-Dump, den ein mitgeliefertes Kommando erzeugt. Bei der Web-Variante übernehmen Vercel und Supabase Betrieb und Backups der jeweils gebuchten Stufe. Aktualisiert wird in beiden Fällen ohne Datenverlust: Bei Desktop genügt es, den neuen Code zu holen und den Start-Helfer erneut auszuführen, er baut die App neu und spielt neue Datenbank-Änderungen ein; bei Web übernimmt Vercel das Ausrollen einer neuen Version automatisch, sobald sie im eigenen Repository ankommt.

Welche Variante zu Dir passt

Für eine Person an einem Rechner ist die Desktop-Variante der unaufwendigere Weg: ein Hilfsprogramm installieren, herunterladen, Starter doppelklicken. Sie lohnt sich, wenn Dir wichtig ist, dass die Daten den eigenen Rechner nie verlassen. Wer von mehreren Geräten zugreifen, den täglichen Import unabhängig vom eigenen Rechner laufen lassen oder weitere Nutzer einladen möchte – etwa Familie oder Trading-Partner, jeder mit eigenem Zugang und streng getrennten Daten –, ist mit der Web-Variante besser bedient. Beide laden denselben Quellcode aus demselben öffentlichen Archiv; ein Wechsel ist kein Bruch, sondern lediglich ein anderer Betriebsweg für dieselbe Anwendung.